Meiner Arbeit liegt ein Weltbild zugrunde, das ich Ihnen hier in kurzen Worten darlege. Auf Anfrage erzähle ich Ihnen gern mehr darüber oder empfehle Ihnen ausgezeichnete Bücher. Schauen Sie dazu gerne auch auf meinen Weblog Seelenbilder.
Das Gesetz der Polarität
Unsere Welt besteht ausnahmslos aus Gegensätzen, die
zusammengehören: Tag-Nacht, Mann-Frau, gut-böse, Opfer-Täter. Die
eine Seite bedingt die andere.
Seelenarbeit ist Schattenarbeit
Wir Menschen sind nur vollständig mit BEIDEN Seiten. Da wir
Eigenschaften und Verhaltensweisen bereits von Kindheit an als gut oder böse bewerten, wird
die von uns ungeliebte Seite in den Schatten, ins Unbewusste
verdrängt und dort vergessen. Die verdrängten Eigenschaften sind trotzdem noch in uns
vorhanden und versuchen, sich indirekt in Erinnerung zu bringen: im
Inneren durch Krankheitssymptome oder unkontrollierbare
Verhaltensweisen, im Äußeren durch Menschen oder Ereignisse in
unserem Umfeld.
Seelenarbeit holt den Schatten ans Licht, ins Bewusstsein. Das gibt uns die Möglichkeit, Schatten zu integrieren und uns wieder zur Ganzheit zu verhelfen. Diese Integration gelingt allerdings nicht durch das Streben unseres Bewusstseins, es ist eine Gnade, für die wir offen sein können - mehr nicht. In der Ganzheit, mit unseren Schattenseiten sind wir freier, ehrlicher, verantwortungsbewusster und liebevoller.
Das Gesetz der Resonanz - Umwelt als Spiegel
Dieses Gesetz ist uns sehr dienlich, wenn es darum geht, unsere
Schatten zu erkennen. Unsere unterdrückten Schattenthemen
projizieren wir auf unsere Umwelt. Sobald wir mit einer Person oder einem Thema
in Resonanz gehen, d.h. Gefühle (Ärger, Angst, Bewunderung)
involviert sind, können wir darin unser eigenes Thema erkennen. Hätte es
nichts mit uns zu tun - wie uns unser Ego gerne vormacht - würden wir
gar nicht darauf reagieren.
Hierzu eine einfache Übung:
Formulieren Sie einen Vorwurf an einen anderen Menschen, z.B.
"Du hörst mir nicht zu."
Um Ihrem Schatten auf die Schliche zu kommen, drehen Sie den Satz
um:
"Ich höre Dir nicht zu."
Stimmt überhaupt nicht? Ich bin sicher, nach einigem Überlegen
werden Sie Situationen finden, in denen dieser Satz voll und ganz
auf Sie zutrifft.
Ebenso finden Sie sicherlich Beispiele für "Ich höre mir nicht zu".
Ihr Gegenüber dient Ihnen in wundervoller Weise als Spiegel, in dem
Sie sich selbst erkennen können. Eine hilfreiche Methode ist auch
The Work von Byron Katie.
Doch nicht nur das äußere Umfeld dient uns als Spiegel. Auch unser Körper gibt mit Krankheitssymptomen Hinweise auf Themen, die unterdrückt oder gänzlich unbewusst sind. Hinter Krankheiten, aber auch hinter Unfällen findet sich ein seelisches Thema, ein Schattenthema, das zur Bewusstwerdung drängt. Das Thema zu finden ist nicht immer so einfach, wie uns das mittlerweile zahlreiche Ratgeber und Lexika glauben machen. Es gibt keine pauschal gültigen Ansätze; nur die Befragung der eigenen Seele kann uns Aufschluss geben.
Astrologie
Ein Geburtshoroskop stellt die 12 Urprinzipien bzw. Archtypen dar,
die in jedem Menschen angelegt sind.
Das Horoskop eines Klienten zeigt seine individuelle Färbung der
Archetypen. Jeder Mensch trägt demnach verschiedene Persönlichkeitsanteile
in sich - die inneren Figuren. Das Horoskop zeigt allerdings nicht an, ob wir eine Figur
bewusst leben oder unbewusst verdrängen, ob wir sie in erlöster oder
unerlöster Weise ausleben.
In der Kombination von Seelenbildern der Reinkarnationstherapie und Horoskop lassen sich diese
inneren
Figuren, die uns im Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen, als
zeitlose Muster erkennen und integrieren.
Ich erstelle keine Horoskop-Analysen und keine Zukunftsprognosen. Das Horoskop erleichtert
uns das Verstehen der inneren
Figuren und der wirkenden Urprinzipien. Es ist allerdings für die
Therapie nicht zwingend erforderlich.
Weiterführende Informationen über die astrologischen Urprinzipien
finden Sie auf meinem Weblog:
http://homoeopathie-seele.blogspot.com